AOK – Konzertreise nach Clisson zum 35-jährigen Jubiläum der Partnergemeinde Clisson – Klettgau
vom 17. – 20. Mai 2012
1. Tag


Den Nachmittag im Bus haben wir dann mit Thomas’ Begleitung eine Gesang- und Französisch–Ausbildung gehabt – zur Freud der einen, zum Leid der anderen ;-) – ohne Scheu haben wir gesungen.
Da hat sich Thomas mit der Organisation im Vorfeld viel Mühe gemacht.
Ziemlich pünktlich um 18 Uhr, nach 14 Stunden Reisezeit, kamen wir in Gorges an. Mit unseren aufgespannten, weißen Regenschirmen als Gastgeschenk stiegen wir aus unseren drei Bussen aus und wurden freudig und musikalisch empfangen. Durch den Crashkurs in Französisch im Bus war es möglich sich ohne Fehler zu begrüßen und natürlich einen Muscadet zu bestellen... Beim ersten Muscadet haben alle Gastfamilien ihre neuen Familienmitglieder gefunden.
2. Tag
Das erste Abendessen in den Gastfamilien war bei allen sehr reichhaltig und herzlich. Viele gingen spät ins Bett, so dass die närrische Musik des Musikverein Grießens auf und durch dem Markt in Clisson am nächsten Morgen genau das richtige war.
2. Tag
Das erste Abendessen in den Gastfamilien war bei allen sehr reichhaltig und herzlich. Viele gingen spät ins Bett, so dass die närrische Musik des Musikverein Grießens auf und durch dem Markt in Clisson am nächsten Morgen genau das richtige war.

„Die Altstadt von Clisson hat mich sehr imponiert, alte Häuser dicke Steinmauern, aneinandergereiht in engen Gassen, hier und da ein einsames „Coquelicat“, das aus den Gemäuern wächst.“
Nach dem Besuch des Marktes wurden alle wieder in ihren Gastfamilien mit einem Mittagessen verköstigt, das zog sich bei einigen dann etwas durch interessante Gespräche und guten Wein, dass das Akkordeon-Orchester erst um 16 Uhr vollzählig zum Festakt vor der Kirche „Garenne Valentin“ saß.
„Der Auftritt beim Festakt zum 35-jährigen Jubiläum war sehr schön. Unglaublich wie die Franzosen mit der Musik mitgehen und das bei Sonne, Wind und Luft und einem wunderschönen Blick auf die Kirche.“
Am Abend wurde der Klettgauplatz in Monnieres eingeweiht. Beim Freundschaftsabend mit dem Thema „Hut“ wurde uns ein leckeres Menü serviert. Das Akkordeon- Orchester und der Musikverein umrahmten den Abend musikalisch.


Bei „Chapi - Chapeau“, in Anlehnung an unseren närrischen Ruf „Narri - Narro“, fühlten wir uns bald wie zu Hause und vergaßen manchmal fast schon mit unseren Gastfamilien auf französisch zu kommunizieren.



„Unvergesslich die zusammengesetzten Nationalhymnen – super! Die französischen Freunde waren begeistert.“

Nach der Prämierung der schönsten Hüte fand der Abend mit guter Tanzmusik einen wunderschönen Ausklang.
„Wir waren in Nantes im Yules les Verm. Sind da mit einem großen technischen Elefanten geritten. Fantasiebaum, Reiher, Krake und vieles mehr aus Metall. Sehenswert für Kinder wie Erwachsene."
3. Tag
3. Tag

„Im Park Puy du Fou war es sehr feucht, aber wir hatten ja schon viel Feuchtigkeit von innen, so war es durch das tolle Spektakel fast vergessen."
Nach unserer Rückkehr in Boussay erwartete uns die Jugend von Boussay mit einem Konzert mit zwei französischen Bands und „Joshi und seiner Crew“. Das Konzert war von uns leider nicht so gut besucht. Es fehlte uns an Sitzgelegenheiten, einem Fernseher zum Championsleage–Finale. So feierten einige in der nahe gelegenen Kneipe in Boussay weiter.
„Nicht zu vergessen das Fußball-Match, welches wohl bei vielen die Stimmung anfangs aufheizte, danach jedoch in ein tiefes Loch fallen ließ. Zumindest bei den Fußball-Interessierten. Alle genossen die gute Verköstigung des Wirts im Bistro „Le Zinc“, welcher nebst Muscadet auch hervorragende Spaghetti servierte.“
4. Tag
Um 7:30 Uhr trafen wir uns alle wieder am Ankunftsort unserer Reise zur gemeinsamen Verabschiedung von unseren Gastfamilien. Gemeinsam haben wir noch das von unserem „gelben“ Bus eingeübte Lied „Mein Hut, der hat drei Ecken“ auf deutsch und auf französisch gesungen. Danach wurde es wieder etwas ernster und um 8:15 Uhr wurden die Taschentücher zum winken hervor geholt.
Mit im Rückfahrtgepäck: viele Fotos, viele lustige Geschichten und noch mehr Flaschen Muscadet... doch der Vorrat schwand unglaublich schnell, je länger die Fahrt dauerte - in unserem an letzter Stelle fahrender „Airforce-One“ (= führender Bus).
Mit im Rückfahrtgepäck: viele Fotos, viele lustige Geschichten und noch mehr Flaschen Muscadet... doch der Vorrat schwand unglaublich schnell, je länger die Fahrt dauerte - in unserem an letzter Stelle fahrender „Airforce-One“ (= führender Bus).
Zwei Tage Aufenthalt wurden von jedem ganz persönlich Revue passieren gelassen...
„Nun sitzen wir schon wieder im Bus und fahren unserer Heimat entgegen. Die Tage in Frankreich vergingen wie im Flug, doch sie werden lange in Erinnerung bleiben. Wir haben nette, gastfreundliche Leute kennen gelernt, eine Menge gesehen und viel Spaß gehabt, trotz Dauerregen bei unserem Ausflug in den Park Puy du Fou.“

„Die Fahrt war sehr lange, der Aufenthalt zu kurz, jetzt wo man seine Französischkenntnisse wieder aufgefrischt hat.“
„Mit einem nicht französisch sprechenden Allemane an der Seite hatten wir unglaublich Spaß mit unserer Gastfamilie, haben die Gastfreundschaft sehr geschätzt und genossen und fahren mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck zurück nach Deutschland – Chapi, Chapeau !“

„Viel Regen und die lange Fahrt, aber was bleibt sind die vielen schönen Erinnerungen!“
„Essen, trinken, essen und wieder trinken. Eine doch ganz erträgliche Lebensweise, wenn dazu auch noch sehr nette Gastfamilien die Bewirtung auf sich nehmen. Auch die Lebenseinstellung, einfach, unkompliziert und offen zu den Menschen ist sehr angenehm gewesen. Es bleibt zu wünschen, dass auch die Fransen bei ihren Besuch von uns so herzlich aufgenommen werden.“
„Die Fahrt war gar nid so lang, weil wir im Bus gsungä hän. Das Akkordeon hät so schö gspielt, ä tolle Bänd, die d’Martina hät. D‘ Franzosä waret au ganz begeischtert und wir hän üsi Freundschaft wieder ä weng gfeschtigt. Und i nem Johr, wenn üss de „Muskat-Tee“ usgangä isch, denn kläbet mer diä Fründschaft wieder ä Stück meh zäma.“

„Es war eine schöne Fahrt mit dem Akkordeon-Orchester. Da fahren wir gerne wieder einmal mit, bei einer Fahrt mit Musik.“
Mit etwas Verspätung „landeten“ unsere drei Buse dann wieder in Grießen vor unseren Probelokalen und wir fielen alle wieder glücklich und zufrieden in unsere heimischen Betten.
© by „gelber Bus“